Jet
Der
juvenile Springinsfeld "Jet"; ein Gordon-Setter Rüde, leidet an
einem Kreuzbandanriss, der auf Grund des weiteren Wachstums des Hundes
nicht operiert wurde. Es sollte abgewartet werden, bis die Fibrosebildung
das Kniegelenk ausreichend stützt und das Bein wieder uneingeschränkt
genutzt werden kann.
Das
bedeutet für den quirligen Hund eine längere Zeit der Schonung und eben
nur noch Leinengänge, die der Überwachung und der gezielten Bewegung
dienen sollen. Jeder, der einen aufgeweckten, bewegungsfreudigen Hund
besitzt weiß, wie schwierig das umzusetzen ist.
Es
musste also eine Bandage gefertigt werden, die das Kniegelenk in sich,
also Einschränkung der Schubladenbewegung, soweit laterale und mediale
Stabilisierung des Gelenks stützt, aber die Funktion des Gelenks als
solches nicht einschränkt.
Die
Entwicklung einer solchen Bandage hing von mehreren entscheidenden
Faktoren ab: in erster Linie das zu verwendende Material (hat einige
Versuche gekostet); der Verschluss der Bandage, der ein
vernünftiges Anziehen und eine Dosierung der punktuellen Zügigkeit des
Materials ermöglicht;
die anatomische Form, sowie die Abstützung, die die Bandage an ihrem
vorgesehenen Platz hält.

Ich
danke an dieser Stelle der Besitzerin von Jet, Frau Ulrike
Schwarz-Christiani, sowie der behandelnden Tierphysiotherapeutin Frau Gaby
Neumann, beide aus Aachen, die durch ihre Anregungen mitgeholfen haben,
das Produkt zur funktionalen Reife zu entwickeln.
Eine
zeitgleiche Versorgung mit einer Kniebandage, allerdings wegen eines
arthrotischen Kniegelenks, wurde in leicht modifizierter Form unter
Mitwirkung der Tierphysiotherapeutin Frau Heike aus dem Kahmen, der
Leiterin der Reha-Saar, angefertigt. Auch ihr ein herzliches Dankeschön
für ihre Mithilfe.
Das
Fazit, das von allen Beteiligten gezogen wird: it Works!
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